03.09.2019

Capucino, Cappuccino oder Cappucino?

Da staunten wir gestern Abend vor unserem Fernseher nicht schlecht. Erst holte ein Kandidat bei dem 20-jährigen Jubiläum von Wer wird Millionär? die eine Millionen Euro, danach machte Kandidatin Ilona Katharina Werner aus München Bäcker für ihr Versagen bei der 4.000-Euro-Frage verantwortlich. Aber immer der Reihe nach: Was war gestern anders? In der Jubiläumsausgabe anlässlich 20 Jahre Wer wird Millionär? mussten die Kandidaten nur Fragen lösen, die bereits in den vergangenen 20 Jahren gestellt wurden. Eine weitere Besonderheit waren die vier Joker (ein zweiter Zusatzjoker) sowie das Publikum, das ausschließlich aus ehemaligen Gewinnern und TV-Größen aus dem Promi-Special bestand. Während der 35-Jährige Jan Stroh mit einer spektakulären Gedächtnisleistung die Millionen absahnen konnte, scheiterte seine Nachfolgerin Werner an der Frage, wie man Cappuccino richtig schreibt. Sie fiel auf 500 Euro zurück. Zunächst war die Grundschullehrerin noch siegesgewiss und prahlte: „Ich habe Italienisch studiert!“ Und so entschied sie sich für die Schreibweise „Cappucino“ – und schied aus. Um Ausreden war sie allerdings nicht verlegen, sie beklagte: „Bei den ganzen Bäckern steht das nur mit einem C.“ Nun stellen wir uns die Frage, wissen die Münchener Bäcker wirklich nicht, wie man richtig Cappuccino schreibt? Kleiner Trost für Werner: Der Kandidat, dem die Frage vor Jahren zuerst gestellt worden war, entschied sich ebenfalls für Cappucino und verlor – allerdings nachdem 52 Prozent des Publikums für die Schreibweise stimmten. (chk)

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