26.08.2019

Pappert zieht nach Eichenzell – aber erst in einigen Jahren

„Wir müssen uns heute Gedanken über die Zukunft von Pappert machen,“ sagt Geschäftsführer Bernd Pappert, der in dritter Generation die Bäckerei führt, über die Planungen, eine neue Produktion in Eichenzell zu bauen. Denn die Bäckerei braucht perspektivisch mehr Platz. „Der Markt ist im Wandel, wir bekommen viele neue Standorte und auch in den bestehenden Fachgeschäften ist die Nachfrage nach den handwerklich hergestellten Broten und Brötchen groß“, sagt Geschäftsführer Manfred Klüber. Die aktuelle Fläche in Poppenhausen stoße hier in einigen Jahren an Grenzen – eine Erweiterung am Stammsitz sei nicht mehr möglich. „Deshalb müssen wir jetzt die ersten Schritte machen und streben eine Baugenehmigung an“, sagt Pappert. Bis es zum ersten Spatenstich kommt, könnten aber durchaus noch zwei bis drei Jahre ins Land ziehen. Die Backstube in Poppenhausen war 1994 von Bernd Papperts Vater Josef am Ortsand der Rhöngemeinde geplant worden – damals hatte Pappert gut 100 Angestellte und wenige eigene Verkaufsstellen. 25 Jahre später ist der Betrieb gewachsen und sieht jetzt die Chance sich neu aufzustellen, Prozesse zu verbessern und Platz zu schaffen.


Gut 25.000 Quadratmeter ist das Grundstück an der Bürgermeister-Ebert-Straße in Eichenzell groß, gut 8500 Quadratmeter könnten davon mit dem Backhaus und mehr gebaut. Das schafft Raum, den die Teige und Produkte brauchen, um zu reifen und den besonderen Geschmack zu entwickeln. Auch die Abläufe im Backhaus können neu aufgestellt und für die Bäcker verbessert werden. Pappert und Klüber haben für den neuen Standort Visionen: „Für uns gehört auch ein gläsernes Backhaus-Café als eine Art neues Stammhaus absolut dazu“, sagt Manfred Klüber. Und Bernd Pappert ergänzt: „Aus dem Sitzbereich des Cafés kann man in das Backhaus sehen und feststellen, dass wir immer noch handwerklich arbeiten.“

 

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