20.08.2019

Vapiano-Chef legt sein Amt nieder

Die angeschlagene Vapiano SE vkommt nicht aus den Schlagzeilen: Der Vorstandsvorsitzende der Restaurantkette, Cornelius Everke, legt sein Amt „aus persönlichen Gründen“ mit Wirkung zum 31. August 2019 nieder. Einen Nachfolger für Everke habe Vapiano der Mitteilung zufolge noch nicht gefunden. Die Aufsichtsratsvorsitzende Vanessa Hall werde das Unternehmen vorübergehend bis mindestens April 2020 führen. Die dauerhafte Nachfolge soll dann in einem „strukturierten Prozess" gesucht werden. Außerdem sei die Verlängerung des Anstellungsvertrages von Lutz Scharpe als CFO für weitere drei Jahre bis Juni 2023 vorgesehen.

Everke war seit Mai 2018 als Chief Operating Officer Mitglied des Vorstands, um das Unternehmen auf internationalen Märkten zu leiten. Bei einem Umsatz von 372 Millionen Euro verzeichnete die Kette 2018 jedoch einen Verlust von 101 Millionen Euro. Die Gründe machte man vor allem bei der übereilten  Expansion aus. 2017 ging das Unternehmen an die Börse und setzte mit den Erlösen aus dem Börsengang auf Wachstum. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 30 neue Restaurants hinzu. Everke wollte die Kette wieder auf Vordermann bringen, indem er auf eine Verschlankung der Menükarte und verbesserte Arbeitsabläufe setzte, um lange Warteschlangen zu verhindern. „In der Vergangenheit haben wir uns bei der Auslandsexpansion etwas verhoben", räumte er noch im Juni ein.

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