24.05.2019

Jamie Oliver: UK-Restaurants sind pleite

Ein gutes Renommee ist scheinbar nur die halbe Miete. Das musste jetzt auch der britische Starkoch Jamie Oliver am eigenen Leib erfahren. Wie Foodservice berichtet, musste für seine Restaurants auf auf der britischen Insel ein Insolvenzverwalter bestellt werden. Betroffen sind nach dem Bericht die 23 UK-Standorte des Konzepts Jamie's Italian, die Londoner Restaurants Fifteen und Barbecoa sowie Jamie's Diner am Flughafen Gatwick. Nicht betroffen seien die 25 von Franchisenehmern geführten Jamie's Italians außerhalb Großbritanniens sowie die Dependance des Fifteen in Cornwall, hierbei beruft sich Foodservice auf den Guardian. Der ausschlaggebende Punkt für die Pleite sei die 2008 gegründete Kette Jamie’s Italien. Das Konzept sah vor, in attraktiven Innenstadtlagen qualitative Zutaten anzubieten, die einen hohen Tierwohlstandard einhalten. Doch die Umsätze fielen, im vergangenem Jahr unter anderem um elf Prozent auf 101 Millionen britische Pfund. Bereits 2018 mussten zwölf Standorte geschlossen und 600 Miatbeiter entlassen werden. Weiter heißt es, Oliver habe damals 13 Millionen Pfund aus seinem Privatvermögen für die Rettung des Unternehmens zugesteuert – zu diesem Zeitpunkt soll Jamie's Italian bereits 71,5 Millionen Pfund an Schulden angehäuft haben.(chk)

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