08.04.2019

Rund 20 Bäckerinnen und Bäcker trafen sich zum ersten runden Tisch in Osnabrück. (Foto: BJ / Lukas Orfert 2019)

Wo der Schuh drückt: Erster Runder Tisch des Bäckerhandwerks

Am 4. April trafen sich in Osnabrück rund 20 Bäckerinnen und Bäcker, um über notwendige Reformen im Bäckerhandwerk zu diskutieren. Das erste Treffen hatte primär den Zweck, die Punkte herauszufiltern, die den Betrieben besonders auf den Nägeln brennen. Inger-Verleger Trond Patzphal bat alle Teilnehmer deshalb zu Beginn der Gesprächsrunde um ihre Einschätzungen. Deutlich wurde, dass die Bäckerinnen und Bäcker sich auf der einen Seite von der Bürokratie erdrückt sehen, auf der anderen die eigene Interessenvertretung nicht als effktiv genug wahrnehmen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer benannten in erster Linie folgende Themenbereiche, bei denen sie dringenden Handlungsbedarf sehen.


• Bürokratische Belastungen – hier konnte jeder haarsträubendes beisteuern
• Rechtssicherheit
• Lobby-Arbeit ihrer Interessenvertretung
• Effektiveres Auftreten in Brüssel
• Reorganisation der Ausbildung
• Aufgaben und nötige finanzielle Ausstattung von Innungen, Landesverbänden und Zentralverband
• Sinnvolle Verwendung der vorhandenen Mittel, beispielsweise für die Werbegemeinschaft

Eine Arbeitsgruppe soll nun nach den Ergebnissen eines weiteren runden Tisches Reformideen formulieren. Patzphal lud in diesem Zusammenhang den Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks zur Zusammenarbeit ein. Ziel des runden Tisches sei die Stärkung des Bäckerhandwerks und die Förderung des Zusammenhalts in der Branche. Eine Zusammenfassung des ersten Runden Tisches finden Sie in den nächsten Ausgaben von DBZ und Back Journal.

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