19.02.2019

Aufgrund sinkender Umsätze plant Vapiano seine Expansionsstrategie zurückzuschrauben. (Foto: Vapiano 2019)

Vapiano hat Ziele 2018 wieder nicht erreicht

Piano, piano bei der Restaurantkette. Aufgrund sinkender Umsätze plant Vapiano seine Expansionsstrategie zurückzuschrauben.

Bei der Vapiano SE läuft es weiterhin nicht rund. Nachdem CEO Cornelius Everke aufgrund der „nicht zufriedenstellenden Entwicklung” im dritten Quartel des letzten Jahres ein Maßnahmenprogramm entwickelt hatte, verlief auch das vierte Quartal „nicht zufriedenstellend”. So erwirtschaftete die Restaurantkette bei einem Umsatzziel von 375 bis 385 Millionen Euro nur einen Umsatz von 370 Millionen. Ausschlaggebend für die enttäuschenden Zahlen istlaut aktueller Stellungnahme nicht zuletzt die schwache Entwicklung einiger neu eröffneter Restaurants. Als Folge daraus werde nun die Zahl der Neueröffnungen zurückgeschraubt, die Menükarte einer Generalüberholung unterzogen und an der Reduktion der Wartezeiten gearbeitet. Darüber hinaus teilt der Vorstand der Vapiano SE mit, dass außerplanmäßige Abschreibungen und weitere Risikovorsorgen in Höhe von rund 33 Millionen Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 zu erwarten sind, die sich in entsprechender Höhe auf das Nettoergebnis auswirken werden. Dieses liege damit deutlich unter dem Vorjahr (Vorjahr: -29,6 Millionen Euro). 

Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und ging 2017 an die Börse. Zum 31. Dezember 2018 gehören 231 Restaurants in 33 Ländern auf fünf Kontinenten zum Vapiano-Netzwerk. (jb)

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