08.01.2019

Frischback wieder insolvent

Die Arnstädter Großbäckerei Frischback GmbH hat erneut Insolvenz angemeldet. Dies gab die Bäckereikette mit 100 Filialen am 8. Januar bekannt. Das Thüringer Unternehmen will das Verfahren wieder in Eigenverwaltung durchführen. Das Amtsgericht Erfurt sei den Antragsgründen des Unternehmens gefolgt und habe damit grünes Licht für das Sanierungsverfahren gegeben..

Als Grund für die aktuellen Liquiditätsprobleme nennt Geschäftsführer Alfred Heyl zum einen den Umsatzrückgang durch den vergangen Hitzesommer, zum anderen Verzögerungen bei der Zusammenführung von Produktion und Logistik am neuen Standort in Erfurt. Das Amtsgericht Erfurt hat als vorläufigen Sachwalter den Anwalt Rolf Rombach bestellt. Frischback hat außerdem die Bäckerunternehmer Josef Reindl und Nico Rath in die Sanierung mit eingebunden. Zusätzlich erstellt das Beratungsunternehmen Buchalik Brömmekamp das Sanierungskonzept. Nach Angaben des Beratungsunternehmens bleiben während der bevorstehenden Maßnahmen alle Filialen geöffnet.

Frischback durchlief bereits vor rund 18 Monaten ein Eigenverwaltungsverfahren. Im April 2018 konnte das Unternehmen das Sanierungsverfahren wieder verlassen. „Die damals entwickelten Sanierungsmaßnahmen waren richtig und sind auch weiterhin die Basis für die weiteren Schritte. Sicherlich wird es noch Anpassungen geben, um den Umzug nach Erfurt schnellst möglich abzuschließen. Darüber hinaus steht der Vertrieb bei mir ganz oben auf der Agenda“, so Reindl. 

jb

[zurück]


 

abonet+ Login


 

Blue Box 2019: Das Programm

In der Blue Box auf der Internorga warten 20 Kurz-Workshops auf Sie. Das komplette Programm finden Sie    hier.




Das neue Back Journal

Das Magazin für Filialbetriebe und Premiumbäcker

Inhalt der
Back Journal
Sonderausgabe zur Internorga



Der Inger Buchladen