31.07.2018

Vorsicht bei Anschlussbefristungen

In Arbeitsverträgen können viele Stolperfallen stecken. Unser Experte, Rechtsanwalt Heiko Klages, setzt sich in der nächsten Ausgabe des Back Journal näher damit auseinander. Beispielsweise mit der Anschlussbefristung von Verträgen: Das Bundesarbeitsgericht hatte demnach entschieden, dass Anschlussbefristungen erlaubt seien, wenn die Beschäftigung länger als drei Jahre zurückliegt. Diese Entscheidung kassierte jedoch das Bundesverfassungsgericht wieder. Eine solche Befristung sei auch länger als drei Jahre nach der ersten Anstellung lediglich in Ausnahmefällen möglich. Denkbar wären Beispiele wie eine sehr lange zurückliegende Vollbeschäftigung, eine mit anderem Inhalt oder eine, die sehr kurz gedauert hat. Klages empfiehlt Arbeitgebern ohnehin: Vereinbaren Sie eine Befristung nie ohne gleichzeitig einen Sachgrund dafür anzugeben, wenn es vorher schon ein Arbeitsverhältnis gab. Tipp: Nehmen Sie in ihren Personalfragebogen die Frage auf, ob schon einmal ein Arbeitsverhältnis zu Ihrem Unternehmen bestanden hat, inklusive Mini- oder Aushilfsjobs. Diese und weitere Stolperfallen deckt Klages im nächsten Back Journal auf.

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