02.05.2018

Bewerberdaten nur mit Einwilligung aufbewahren

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) regelt ab dem 25. Mai den Umgang mit Daten. In Kombination mit dem gleichzeitig geänderten Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ergeben sich daraus einige Herausforderungen für Arbeitgeber. Bewerberdaten zum Beispiel darf das Unternehmen nur noch für den Zeitraum speichern, in dem die Bewerbungsphase läuft. Also nur dann, wenn es einen akuten Grund dafür gibt. Im Anschluss müssen die Daten vernichtet werden. Ausnahme: Der Bewerber unterschreibt ausdrücklich, dass Sie seine Daten weiter speichern dürfen, weil er davon entweder einen wirtschaftlichen Vorteil hat oder das gleiche Interesse verfolgt. In der Praxis ist das beispielsweise dann der Fall, wenn Sie ihm in Zukunft eventuell einen anderen Job anbieten können. Zwar erlaubt die BDSG in Ausnahmen wie der Onlinebewerbung einen Verzicht auf die Schriftform, bis Gerichte jedoch Klarheit geschafft haben, sollten Sie keine Experimente wagen. Diesen und weitere Punkte, die DSGVO und BDSG mitbringen, beleuchtet Rechtsanwalt Heiko Klages in der nächsten Ausgabe des Back Journal. (lo)

[zurück]


 

abonet+ Login


 

Marktkieker: Jetzt Plätze sichern

Am 10. November steigt die Marktkieker-Gala im Adlon in Berlin. Weitere Informationen finden Sie hier.


Das neue Back Journal

Das Magazin für Filialbetriebe und Premiumbäcker

Inhalt der
Back Journal
Ausgabe September



Der Inger Buchladen