17.04.2018

Kündigung: Nicht vergessen, den Betriebsrat anzuhören

Alle vier Jahre stehen in Deutschland Betriebsratswahlen an. 2018, zwischen Anfang März und Ende Mai ist es wieder soweit. Bei einigen Unternehmern tauchen dann Fragezeichen auf: Wie arbeitet man ordentlich und korrekt mit einem neu installierten Betriebsrat zusammen? Ein gutes Beispiel dafür, was alles zu beachten ist, sind Kündigungen. Ohne vorher den Betriebsrat anzuhören, geht nichts mehr. Ob fristloser Rausschmiss oder Kündigung in der Probezeit, der Betriebsrat muss vorher angehört werden. Andernfalls ist eine Kündigung unwirksam. Besonderen Einfluss hat der Faktor Zeit: Bei einer ordentlichen Kündigung hat der Betriebsrat eine Woche Zeit für seine Stellungnahme. Bei einer fristlosen beträgt die Anhörungsfrist drei Tage. Leiten Sie deshalb das Verfahren so früh ein, dass ausreichend Zeit bleibt, um die Kündigungsfrist einzuhalten. Rechtsanwalt Heiko Klages hat sich ausgiebig mit dem Thema Betriebsrat beschäftigt, diesen und weitere Tipps finden Sie deshalb ausführlich in der nächsten Ausgabe des Back Journal. (lo)

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