28.02.2018

Diesel-Urteil: Zentralverband fordert Ausnahmeregelung für Handwerker

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks fordert angesichts des Diesel-Urteils des Bundesverwaltungsgerichts Ausnahmeregelungen für Handwerker. „Betroffen wären zahlreiche Lieferfahrzeuge sowie natürlich unsere Mitarbeiter, die teilweise nicht auf den öffentlichen Nahverkehr ausweichen können", sagt Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands. Nach dem Urteil  können bei der Überschreitung von Schadstoffgrenzen Fahrverbote verhängt werden, die Auswirkungen auf das tägliche Geschäft bedeuten. „Politik und Autohersteller müssen nun zügig Lösungen finden, die sicherstellen, dass unsere Mitgliedsbetriebe weiterhin ihre Geschäfte und Kunden beliefern können und unsere Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz erreichen.“ 

Die Option, Fahrverbote zu erlassen, müsse von den Kommunen auf Verhältnismäßigkeit geprüft werden. Schadstoffe ließen sich durch gezielte Maßnahmen deutlich reduzieren und Fahrverbote könnten so umgangen werden. „Die gemachten Fehler in der Automobilbranche dürfen nicht zulasten des Handwerks und der Verbraucher gehen", sagt Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider. „Wir appellieren deutlich an Politik und Autohersteller, zügig Verantwortung zu übernehmen, und Alternativen zu prüfen und zu ergreifen, etwa Nachrüstungen. Die Kosten hierfür müssen von der Automobilindustrie übernommen werden." Für Handwerker hätten generell Ausnahmeregelungen zu gelten, um das Geschäft nicht zu beeinträchtigen. (kn)

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