12.02.2018

Zentralverbandspräsident Michael Wippler ist mit dem Koalitionsvertrag offensichtlich nicht zufrieden. (Foto: Darius Ramazani / Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. 2018)

Zentralverband enttäuscht vom Koalitionsvertrag

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks hat sich vom Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD enttäuscht gezeigt. Er vernachlässige nicht nur dringliche Fragen zur Entlastung des Bäckerhandwerks, sondern sorge im Gegenteil zum Beispiel im Bereich Ernährungspolitik für zusätzliche Schwierigkeiten. Besonders bei den Energiekosten sieht Zentralverbandspräsident Michael Wippler erheblichen Nachholbedarf: „Obwohl wir seit Jahren ein Ende der staatlich verursachten Wettbewerbsverzerrung in der EEG-Umlage fordern und spürbare Entlastungen dringend brauchen, wird die Bezahlbarkeit der Energiewende nur marginal gestreift.“ Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes, ergänzt: „Der im Koalitionsvertrag häufig zu findende Lobgesang an die ‚Wirtschaftsmacht von nebenan‘ findet sich leider nicht bei den konkreten Politikbereichen wieder. Reformulierung, Nährwertampel, Hygienebarometer sind typische Forderungen der Sozialdemokraten und Grünen. Warum die Unionsparteien da mitmachen, ist mir schleierhaft.“ Positiver sieht die Sache naturgemäß Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes: „Die Beschäftigten bekämen mit einer Großen Koalition weit mehr, als mit Jamaika möglich gewesen wären. Die Sozialdemokraten haben ihr Stimmgewicht gut eingesetzt.“ Ob der Koalitionsvertrag tatsächlich in Kraft tritt, hängt jetzt von den Mitgliedern der SPD ab. In einem Mitgliederentscheid vom 20. Februar bis zum 4. März stimmen die über Wohl und Wehe der schwarz-roten Regierung ab. (lo)

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